Sammlungen zwischen Materialität und Medialität

Die universitäre Sammlung als lebendes Archiv.
Resümee und Ausblick

Der Workshop bildet den Abschluss eines dreijährigen, interdisziplinären Projektes an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

In drei Teilprojekten wurden dem zentralen Problem des Transformationsprozesses vom (realen) Objekt zum Digitalisat und dessen Implikationen für das Verhältnis zwischen Objekt, Digitalisat/Medium und Nutzer/Forscher nachgegangen. Die universitären Sammlungsbestände der Vorderasiatischen Archäologie und der Numismatik haben beispielhaft die Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung bei unterschiedlichen Medien verfolgt. Das Projekt verband so in seiner interdisziplinären Fächerkonstellation von Archäologie, Ethnologie und Theater-, Film- und Medienwissenschaften Grundlagenforschung mit Anwendungsorientierung.

In diesem Workshop werden neben den Ergebnissen der Teilprojekte auch auswärtige Referenten an verschiedenen Fallbeispielen die unterschiedlichen Aspekte der Medialität vor allem bei der musealen Vermittlung, Schwierigkeiten und Formen der Digitalisierung sowie die diversen Probleme des „virtuellen Objektes“ thematisieren.
Die Tagung richtet sich insofern an den Forscher ebenso wie an den Fachmann, an den musealen Vermittler ebenso wie an den musealen Nutzer. Teilergebnisse des Projektes können zudem in der Sonderausstellung „Bunte Götter – Golden Edition.
Die Farben der Antike“ der Liebieghaus Skulpturensammlung noch bis zum 30.08.2020 betrachtet und erfahren werden.


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
levenson (21. Januar 2020). Sammlungen zwischen Materialität und Medialität. VARM. Abgerufen am 19. August 2026 von https://varm.hypotheses.org/1365


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