Praxis · Perspektiven · Verantwortung
20. November 2026 | JGU Mainz
Vorläufiges Programm ist hier online!

Praxis · Perspektiven · Verantwortung
20. November 2026 | JGU Mainz
Vorläufiges Programm ist hier online!


Der diesjährige VARM-Tag findet am 20. November auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Sie arbeiten an einem spannenden Projekt aus dem Bereich der archäologischen Wissenschaften?
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Forschung einem fachlich breit aufgestellten Publikum vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen mit einem Poster!
Beiträge aus allen Bereichen der Archäologie und ihrer Nachbardisziplinen sind willkommen.
Hier geht es zum Call for Posters!
Sie haben eine Projektidee? Sie suchen Kooperationspartner oder möchten sich mit Kolleginnen und Kollegen zu einem Thema austauschen?
Am Nachmittag des VARM-Tags stehen mehrere Runde Tische im World-Café-Format zur Verfügung. Hier können Sie eigene Themen einbringen, Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen und neue Kooperationen anstoßen.
Hier geht es zum Call für Runde Tische!
Wie gelingt erfolgreiche Zusammenarbeit in der Archäologie? Das aktuelle JGU-Magazin stellt den Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM) vor und beleuchtet die vielfältigen Aktivitäten und Kooperationen des Netzwerks. Der Beitrag zeigt, wie der Austausch zwischen Forschung, Museen und Denkmalpflege neue Perspektiven eröffnet und archäologische Themen in der Region sichtbar macht.
Zum Beitrag: Aus der Antike in die Zukunft | JGU Magazin

Die beiden amtierenden VARM-Sprecher: Prof. Dr. Johannes Lipps (r.) von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Prof. Dr. Dirk Wicke (l.) von der Goethe-Universität Frankfurt im Gespräch mit dem JGU-Magazin.
(Foto: Peter Thomas)
Die Entdeckung eines außergewöhnlich reich ausgestatteten eisenzeitlichen Grabes nahe Bad Camberg sorgt derzeit weit über Hessen hinaus für Aufmerksamkeit. Das Grab einer hochrangigen Persönlichkeit aus der frühen Latènezeit (5. Jh. v. Chr.) wurde im Zuge archäologischer Untersuchungen vor dem Bau eines Solarparks entdeckt und zählt bereits jetzt zu den bedeutendsten eisenzeitlichen Neufunden der vergangenen Jahre in Hessen.
Zu den bislang bekannten Beigaben gehören Goldschmuck, Waffenreste sowie eine etruskische Schnabelkanne, die von weitreichenden Kontakten und dem hohen Status der bestatteten Person zeugen. Besonders bemerkenswert ist zudem der Nachweis einer Wagenbestattung. Bereits die ersten Untersuchungen lassen erkennen, dass der Fund neue Einblicke in die Sozialstrukturen, Fernkontakte und Bestattungssitten der frühen Eisenzeit verspricht.
Weniger sichtbar als die spektakulären Funde selbst ist jedoch die wissenschaftliche Zusammenarbeit, die ihre Erforschung ermöglicht. Ein Beispiel für die Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen ist die Kooperation zwischen der hessenARCHÄOLOGIE und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz – beide langjährige Partner im Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM). Während die hessenARCHÄOLOGIE die Ausgrabung, Restaurierung und denkmalpflegerische Betreuung des Fundes verantwortet, bringt das LEIZA seine Expertise im Bereich moderner bildgebender Verfahren und naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden ein. So werden die geborgenen Erdblöcke derzeit mittels hochauflösender Computertomographie untersucht.
Für den VARM ist die Kooperation zwischen der hessenARCHÄOLOGIE und dem LEIZA ein anschauliches Beispiel für den Mehrwert institutioneller Netzwerke. Über Landesgrenzen hinweg arbeiten die Partner des Verbundes gemeinsam daran, archäologische Quellen zu erschließen, neue Forschungsmethoden zu entwickeln und das kulturelle Erbe der Region zu erforschen. Das Fürstengrab von Bad Camberg zeigt eindrucksvoll, wie fruchtbar diese Zusammenarbeit sein kann.
Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Pressemitteilung:
Der Keltenfürst des Taunus | denkmal.hessen.de



Bilder (von links nach rechts):
1. Das Planum des neu entdeckten Fürstengrabs bei Bad Camberg mit freigelegtem Goldschmuck.
(© Lars Görze M.A., hessenARCHÄOLOGIE)
2. Der geborgenen Goldschmuck wurde in der Restaurierungswerkstatt der hessenARCHÄOLOGIE sorgfältig gereinigt und untersucht.
(© Lars Görze M.A., hessenARCHÄOLOGIE)
3. Geborgenen Blöcke wie die etruskische Schnabelkanne werden im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz mittels Computertomografie untersucht.
(© Christine Henke, hessenARCHÄOLOGIE)
In Ausgabe 2, 3 (2025) der Zeitschrift “Blickpunkt Archäologie” ist ein Artikel über die VARM-Jahrestagung 2025 erschienen! Lesbar im Open Access: DOI: https://doi.org/10.60606/blick.2025.3.115593

Das Programm für das 7. Eisenzeit-Forum ist nun hier online!

Am 20. November 2026 findet die VARM-Jahrestagung in Mainz statt.
Details folgen!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das siebte Treffen des Eisenzeit-Forums im Rahmen des Verbundes Archäologie Rhein-Main findet nun am Dienstag, den 16. Juni 2026, ab ca. 10:00 Uhr in der Römisch-Germanischen Kommission, Palmengartenstr. 10–12, 60325 Frankfurt am Main statt.
Anreisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln können die U-Bahnstation Bockenheimer Warte nutzen. Von dort sind es nur 300m zur RGK. Das Treffen findet im Bersu-Saal statt.
Auch dieses Mal wollen wir in der Form von Kurzberichten (ca. 10-15 min) bis hin zu Vorträgen (max. 45 min) in der Art eines Runden Tisches ein Forum bieten für:
– Präsentation neuer Grabungen in der Region,
– Vorstellung akademischer Abschlussarbeitsthemen (vom Bachelor bis zur Habilitation) und aktueller Forschungen zur Eisenzeit – gerne auch mit Themen über das Rhein-Main Gebiet hinaus,
– Präsentation von Neufunden / kurze Diskussion von Einzelstücken / Werkstattberichte.
Wir wollen die Einladung und die Aufforderung zur Mitarbeit besonders auch an die in Denkmalämtern, Kreis- und Stadtarchäologien, Firmen und Museen tätigen Kolleginnen und Kollegen richten; weiter freuen wir uns insbesondere über die aktive Teilnahme von BA-, MA- sowie Promotionskandidatinnen und -kandidaten. Eine Publikation ist nicht angestrebt; ein informeller Charakter ist erwünscht.
Sie sind eingeladen, bis zum 4. Mai einen Beitrag bei Martin Schönfelder (martin.schoenfelder@leiza.de) anzumelden. Bitte vermerken Sie die gewünschte Dauer.
Ein Programm werden wir rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail verschicken. Dieses und weitere Informationen befinden sich auch auf dem VARM-Blog (https://varm.hypotheses.org/).
Mit dem Eisenzeit-Forum wollen wir möglichst viele Kolleginnen und Kollegen im Rhein-Main-Gebiet erreichen und verbinden – leiten Sie die Einladung daher auch an potentiell Interessierte weiter!
Mit besten Grüßen
Kerstin P. Hofmann, Axel G. Posluschny und Martin Schönfelder

Der Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM) startet mit einer personellen Änderung in das neue Jahr:
Prof. Dr. Johannes Lipps (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) wurde vom Lenkungsausschuss zum neuen Sprecher des Verbunds gewählt.
Auch wenn es den VARM bereits seit einigen Jahren gibt, ist dies der erste reguläre Wechsel in der Sprecherrolle. Prof. Dr. Dirk Wicke (Goethe-Universität Frankfurt), der als erster offiziell gewählter Sprecher in den vergangenen zwei Jahren maßgeblich zur Profilierung und Weiterentwicklung des VARM beigetragen hat, übernimmt künftig die Rolle des Vize-Sprechers.
Die Sprecherrolle im VARM rotiert turnusmäßig im Zweijahresrhythmus zwischen den tragenden Institutionen des Verbunds. Mit dem Wechsel an die JGU wird diese Struktur nun erstmals umgesetzt. Entsprechend wird auch die nächste VARM-Jahrestagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden.
Der Verbund bedankt sich herzlich bei Dirk Wicke für sein großes Engagement und freut sich sehr, dass er dem Sprecherteam weiterhin erhalten bleibt und den VARM auch künftig aktiv begleiten wird.

Johannes Lipps ist neuer VARM-Sprecher.
(Copyright: Fotografie Iris Schmitz)
Wie steht es um die Zukunft der Archäologie? Bei der Jahrestagung des Verbunds Archäologie Rhein-Main kamen rund 150 Fachvertreterinnen und -vertreter in Frankfurt zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven zu diskutieren.
Zum Tagungsbericht geht es hier.

an der Goethe-Universität Frankfurt am Main / Campus Westend
„PERSPEKTIVEN FÜR DIE ZUKUNFT“
PROGRAMM
ab 9:00 Anmeldung
& Kaffee
9:15-10:00 Plenum
Begrüßung & Eröffnung Plenumssitzung mit Berichtsteil: Prof. Dr. Dirk Wicke (Goethe-Universität
Frankfurt) VARM-Sprecher
Beitritt der Stadtarchäologie Frankfurt zu VARM
10:00-10:15 KAFFEEPAUSE
10:15-11:30 Podiumsdiskussion
Perspektivenwechsel: Archäologie der nächsten Generation
Bedarfe, Transfer, Kompetenzen. Vor welchen Herausforderungen steht die Archäologie (in) der Zukunft?
Diese Frage diskutieren aus Sicht von
Forschungsinstitutionen: Dr. Lukas Werther (RGK, Frankfurt)
Kommerziellen Archäologie: Dr. Dominik Meyer (ms terraconsult, Eppstein)
Landesdenkmalschutz: Dr. Ulrich Himmelmann (GDKE, Speyer)
Museen: Dr. Christoph Breitwieser (Museum Stadtkultur Bensheim)
Nachwuchsforschung: Marvin Gedigk, M.A. (Badisches Landesmuseum Karlsruhe)
Oberste Landesbehörde: Yvonne Völlmecke (HMWK Wiesbaden)
Studierende: Niklas Schanz M.A. (GU Frankfurt)
Universitäten: PD Dr. Marion Bolder-Boos (JGU Mainz)
Es moderiert: Dr. Monika Zöller-Engelhardt (JGU Mainz)
11:30-11:45 KAFFEEPAUSE
11:45-14:00 Poster-Session
zuvor: Poster-Pitch – „Dein Thema in zwei Minuten“Kurzpräsentation aller ausgestellten Poster und Ausstellung
12:30-14:00 MITTAGSPAUSE
14:00-15:30 Strategiepanel Archäologie sichtbar machen: Strategien für die Zukunft
Ist die Archäologie heute (noch) relevant? Zur Bedeutung von Archäologie und Altertumswissenschaften für gesellschaftliche Themen heute – Vermittlungsformate und Möglichkeiten des gesellschaftlichen Engagements
Impulsvortrag von Dr. Christoph Breitwieser, Museum Stadtkultur Bensheim anschließend Kurzvorträge mit offener Diskussionsrunde:
Elke Sichert M.A., Denkmalamt der Stadt Frankfurt
Marvin Gedigk M.A., Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Dr. Monika Zöller-Engelhardt, JGU Mainz
Es moderiert: Prof. Dr. Dirk Wicke (GU Frankfurt)
15:30-16:00 KAFFEEPAUSE
16:00-17:30 Den Tisch stellen wir … Offene Austauschrunden
„AG Eisenzeit bei VARM“ – Organisator: Martin Schönfelder (LEIZA) „Frühmittelalter im VARM“ – Organisatoren: Jörg Drauschke (LEIZA) & Alexandra Hilgner (JGU Mainz)
„Kritische Digitale Archäologie“ – Organisator: Martin Renger (JGU Mainz)
„Pro Vorderasiatische Archäologie“ – Organisator: Stefan Smith (LEIZA) „Universitätssammlungen in den RMU“ – Organisator: Dirk Wicke (GU Frankfurt)
17:30-18:00 GET TOGETHER
18:00 Verleihung des Anthes-Preises
Der Eduard-Anthes-Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der hessenArchäologie und dem Verein von Altertumsfreunden im Regierungsbezirk Darmstadt e.V. an herausragende Dissertationen zur Vor- und Frühgeschichte des deutschen Mittelgebirgsraumes vergeben.
Begrüßung
Christoph Degen, Staatssekretär im HMWK
Prof. Dr.-Ing. Clemens Brünenberg, Verein der Altertumsfreunde Darmstadt e.V.
Dr. Sabine Schade-Lindig, hessenArchäologie
Laudationes
Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack, TU Berlin
Prof. Dr. Andreas Schäfer, Universität Bamberg
Preisträger
Dr.-Ing. Birgit Nennstiel für ihre Dissertation
Hölzerne Großbauten. Principia und Praetorium im frühkaiserzeitlichen Militärlager Marktbreit
Dr. Roman Zabolotnîi für seine Dissertation
Die Wüstung von Wetzlar-Dalheim. Studien zur mittelalterlichen Besiedlungsgeschichte im Randbereich der deutschen Mittelgebirgszone
Mit musikalischer Begleitung
ab 19:30 Ausklang
Begleitend zur Tagung präsentieren Fachverlage und Institutionen ausgewählte Publikationen und laden zum Stöbern ein.
Hier geht es zum Programmflyer.
Hier geht es zur Anmeldung.
Hier geht es zum Lageplan.
Sie arbeiten an einem spannenden Projekt aus dem Bereich der Archäologischen Wissenschaften?
Dann bringen Sie es auf die Tagung – als Poster!
-> Hier geht es zum Postercall!
Sie haben eine Projektidee oder suchen generell Gleichgesinnte für gegenseitigen Austausch und weitere Planungen und Vernetzung?
Im Rahmen des VARM-Tags 2025 ist ein Panel für offene Austauschformate im World-Café-Stil reserviert mit dem Ziel einer Vernetzung von Interessierten an bestimmten Themen über die Standortgrenzen von VARM hinweg. Tischgruppen könnten sich mit Themen wie „Vermittlungsformate“, „Sammlungen im VARM-Raum“, „Terra sigillata“ oder anderem befassen.
-> Hier gibt es weitere Infos!

Die VARM-Jahrestagung findet am 5.12. an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main / Campus Westend statt.
PROGRAMM
9:00 Anmeldung
(und Kaffee)
9:30-11:30 Vormittagssektion im Plenum
Begrüßung & Eröffnung
Plenumssitzung mit Berichtsteil
10:00-10:15 Kaffeepause
10:15-11:30 Podiumsdiskussion
Perspektivenwechsel: Archäologie der nächsten Generation
Sieben Referent:innen schildern ihre Perspektive auf die Herausforderungen und Bedarfe vor denen die Archäologie in Zukunft stehen kann.
11:30-11:45 Kaffeepause
11:45-14:00 Poster-Session
Poster-Pitch
Kurzpräsentation aller ausgestellten Poster und Ausstellung (bis 14 Uhr)
12:30-14:00 Mittagspause
14:00-15:30 Strategiepanel
Archäologie sichtbar machen: Strategien für die Zukunft
Impulsvortrag mit Best-Practice Beispielen zum Thema der Möglichkeiten und Formate an Vermittlung und Engagement an Museen, Universitäten, Forschungsinstitutionen und Denkmalschutzbehörden mit offener Diskussionsrunde
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00-17:30 runde Tische
Offene Austauschmöglichkeit zu diversen Themen (s. „Open Call“)
17:30-18:00 Get together
18:00 Verleihung des Anthes-Preises
Laudatio und Festvortrag
ab 19:30 Ausklang
Weitere Details folgen!

Der Eduard-Anthes-Preis ist der höchstdotierte und älteste deutsche Archäologiepreis und wird alle zwei Jahre verliehen. In diesem Jahr findet die Verleihung im Rahmen der VARM-Jahrestagung am 5. Dezember in Frankfurt am Main statt. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die archäologische Themen aus dem Mittelgebirgsraum behandeln. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird zu gleichen Teilen vom Verein von Altertumsfreunden im Regierungsbezirk Darmstadt e.V., vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie von der hessenArchäologie bereitgestellt. Eine Selbstbewerbung ist möglich. Eine Jury bestimmt die Preisträger, die der Verein von Altertumsfreunden beruft.
Details zur Ausschreibung finden sich hier.