Schlagwort-Archive: Archäologie

New Publication: Contributions to the 66th Rencontre Assyriologique Internationale (RAI)

Alexander Pruß, Thomas Richter, Doris Prechel und Dirk Wicke (Hrsg.) unter Mitwirkung von Michael Würz 

Kultur – Kontakt – Kultur. Beiträge anlässlich der 66. Rencontre Assyriologique Internationale in Frankfurt/Main und Mainz, 25.–29. Juli 2022. dubsar 35. Münster. 2025
594 pages
ISBN 978-3-96327-288-2 (hardcover book), 130 €
ISBN 978-3-96327-289-9 (e-book)

Originally scheduled for 2020 at the Universities of Frankfurt and Mainz, the 66th Rencontre Assyriologique Internationale – following a hiatus caused by the pandemic – took place in Mainz in July 2022 under the title “Kultur | Kontakt | Kultur”. The present volume assembles 34 articles derived from the papers presented at the conference. As is well known, the Ancient Near East has at all times been an “open space” where the paths of numerous groups have intersected throughout the ages. Natural routes of communication channeled movement, while geographically favorable zones characterized the regions where different population groups encountered one another. Cultural contact is multifaceted and can leave diverse traces in material culture, social practices, societal structures, and—naturally—in language. Until now, topics such as trade, migration, nomadism, and many others have generally been discussed in the field of Ancient Near Eastern studies as separate phenomena. Conversely, the underlying mechanisms of cultural contact and “contact culture” have rarely been examined and their full scope remains far from being fully explored—despite the clear fact that a culture acquires its distinct contours only through contact with “the Other” and with other cultures. The conference focused not only on interregional encounters; intracultural contacts—such as those between marginalized social groups and established communities—were also addressed in the presentations, as reflected in the written and material records.

Full details and a table of contents are available here: https://www.zaphon.de/kultur-kontakt-kultur/en

3rd jDOG Conference

The third conference of the Junge Deutsche Orient-Gesellschaft (jDOG) will be hosted by the Bibliotheca Albertina, University Library of Leipzig, 6 to 10 January 2027.

JDOG was established in 2024 as a community of students in the fields of Ancient Near Eastern Studies (Assyriology), Near Eastern Archaeology, and related disciplines under the umbrella of the Deutsche Orient-Gesellschaft. It is dedicated to fostering exchange, collaboration, and networking at an early stage of academic training.

  • The call for papers is primarily addressed to students enrolled in Bachelor’s, Master’s, or PhD programmes who wish to gain first experiences in academic presentation. The conference languages are German and English.
  • Submissions must be sent by email to jdog.konferenz@orient-gesellschaft.de, deadline 31/07/2026.

The conference website (in German only) can be found here: https://www.orient-gesellschaft.de/aktuelles/Junge_DOG/.

Please download the Call for Contributions in English here for further details.

15 ICAANE: First Circular published

The First Circular of the 15th International Congress on the Archaeology of the Ancient Near East (ICAANE), hosted by the Ivane Javakhishvili Tbilisi State University, Georgia, from 4 to 8 May 2027, has just been published.

  • The call for papers and posters opens on 20/08, with a deadline of 20/09/2026. Submissions must be submitted via the conference website at https://15icaane.tsu.ge/
  • The call for workshops is open as of now. Submissions must be sent by email to 15icaane@tsu.ge, deadline 20/09/2026.

Please download the First Circular here for further details.

32nd EAA

The 32nd Annual Meeting of the European Association of Archaeologists will be held at the National and Kapodistrian University of Athens, Greece, from 26 to 29 August 2026. The main themes of this year’s annual meeting are:

  1. Widening perspectives in material culture studies
  2. Crossing the divide. Archaeology and the open world
  3. Museums and cultural heritage in the era of ‘permacrisis’
  4. Transforming archaeology through interdisciplinarity
  5. Changing worlds and environments in the past, present, and future
  6. Transient theories
  7. Interaction, connectivity and mobility
  8. Beyond the Middle Sea: rethinking the Mediterranean in motion

For more information and to register, go to: https://www.e-a-a.org/EAA2026

VARM-Tag 2026 in Mainz: Calls für Poster und Runde Tische

Der diesjährige VARM-Tag findet am 20. November auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Sie arbeiten an einem spannenden Projekt aus dem Bereich der archäologischen Wissenschaften?
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Forschung einem fachlich breit aufgestellten Publikum vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen mit einem Poster!
Beiträge aus allen Bereichen der Archäologie und ihrer Nachbardisziplinen sind willkommen.
Hier geht es zum Call for Posters!

Sie haben eine Projektidee? Sie suchen Kooperationspartner oder möchten sich mit Kolleginnen und Kollegen zu einem Thema austauschen?
Am Nachmittag des VARM-Tags stehen mehrere Runde Tische im World-Café-Format zur Verfügung. Hier können Sie eigene Themen einbringen, Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen und neue Kooperationen anstoßen.
Hier geht es zum Call für Runde Tische!

Archäologie vernetzen: VARM im JGU-Magazin

Wie gelingt erfolgreiche Zusammenarbeit in der Archäologie? Das aktuelle JGU-Magazin stellt den Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM) vor und beleuchtet die vielfältigen Aktivitäten und Kooperationen des Netzwerks. Der Beitrag zeigt, wie der Austausch zwischen Forschung, Museen und Denkmalpflege neue Perspektiven eröffnet und archäologische Themen in der Region sichtbar macht.

Zum Beitrag: Aus der Antike in die Zukunft | JGU Magazin

Die beiden amtierenden VARM-Sprecher: Prof. Dr. Johannes Lipps (r.) von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Prof. Dr. Dirk Wicke (l.) von der Goethe-Universität Frankfurt im Gespräch mit dem JGU-Magazin.
(Foto: Peter Thomas)

Gemeinsame Forschung an einem bislang unbekannten eisenzeitlichen Fürstengrab

Die Entdeckung eines außergewöhnlich reich ausgestatteten eisenzeitlichen Grabes nahe Bad Camberg sorgt derzeit weit über Hessen hinaus für Aufmerksamkeit. Das Grab einer hochrangigen Persönlichkeit aus der frühen Latènezeit (5. Jh. v. Chr.) wurde im Zuge archäologischer Untersuchungen vor dem Bau eines Solarparks entdeckt und zählt bereits jetzt zu den bedeutendsten eisenzeitlichen Neufunden der vergangenen Jahre in Hessen.

Zu den bislang bekannten Beigaben gehören Goldschmuck, Waffenreste sowie eine etruskische Schnabelkanne, die von weitreichenden Kontakten und dem hohen Status der bestatteten Person zeugen. Besonders bemerkenswert ist zudem der Nachweis einer Wagenbestattung. Bereits die ersten Untersuchungen lassen erkennen, dass der Fund neue Einblicke in die Sozialstrukturen, Fernkontakte und Bestattungssitten der frühen Eisenzeit verspricht.

Weniger sichtbar als die spektakulären Funde selbst ist jedoch die wissenschaftliche Zusammenarbeit, die ihre Erforschung ermöglicht. Ein Beispiel für die Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen ist die Kooperation zwischen der hessenARCHÄOLOGIE und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz – beide langjährige Partner im Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM). Während die hessenARCHÄOLOGIE die Ausgrabung, Restaurierung und denkmalpflegerische Betreuung des Fundes verantwortet, bringt das LEIZA seine Expertise im Bereich moderner bildgebender Verfahren und naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden ein. So werden die geborgenen Erdblöcke derzeit mittels hochauflösender Computertomographie untersucht.

Für den VARM ist die Kooperation zwischen der hessenARCHÄOLOGIE und dem LEIZA ein anschauliches Beispiel für den Mehrwert institutioneller Netzwerke. Über Landesgrenzen hinweg arbeiten die Partner des Verbundes gemeinsam daran, archäologische Quellen zu erschließen, neue Forschungsmethoden zu entwickeln und das kulturelle Erbe der Region zu erforschen. Das Fürstengrab von Bad Camberg zeigt eindrucksvoll, wie fruchtbar diese Zusammenarbeit sein kann.

Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Pressemitteilung:
Der Keltenfürst des Taunus | denkmal.hessen.de

Bilder (von links nach rechts):
1. Das Planum des neu entdeckten Fürstengrabs bei Bad Camberg mit freigelegtem Goldschmuck.
(© Lars Görze M.A., hessenARCHÄOLOGIE)
2. Der geborgenen Goldschmuck wurde in der Restaurierungswerkstatt der hessenARCHÄOLOGIE sorgfältig gereinigt und untersucht.
(© Lars Görze M.A., hessenARCHÄOLOGIE)
3. Geborgenen Blöcke wie die etruskische Schnabelkanne werden im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz mittels Computertomografie untersucht.
(© Christine Henke, hessenARCHÄOLOGIE)

7. Eisenzeit-Forum Rhein-Main  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das siebte Treffen des Eisenzeit-Forums im Rahmen des Verbundes Archäologie Rhein-Main findet nun am Dienstag, den 16. Juni 2026, ab ca. 10:00 Uhr in der Römisch-Germanischen Kommission, Palmengartenstr. 10–12, 60325 Frankfurt am Main statt.

Anreisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln können die U-Bahnstation Bockenheimer Warte nutzen. Von dort sind es nur 300m zur RGK. Das Treffen findet im Bersu-Saal statt.

Auch dieses Mal wollen wir in der Form von Kurzberichten (ca. 10-15 min) bis hin zu Vorträgen (max. 45 min) in der Art eines Runden Tisches ein Forum bieten für:

– Präsentation neuer Grabungen in der Region,
– Vorstellung akademischer Abschlussarbeitsthemen (vom Bachelor bis zur Habilitation) und aktueller Forschungen zur Eisenzeit – gerne auch mit Themen über das Rhein-Main Gebiet hinaus,
– Präsentation von Neufunden / kurze Diskussion von Einzelstücken / Werkstattberichte.

Wir wollen die Einladung und die Aufforderung zur Mitarbeit besonders auch an die in Denkmalämtern, Kreis- und Stadtarchäologien, Firmen und Museen tätigen Kolleginnen und Kollegen richten; weiter freuen wir uns insbesondere über die aktive Teilnahme von BA-, MA- sowie Promotionskandidatinnen und -kandidaten. Eine Publikation ist nicht angestrebt; ein informeller Charakter ist erwünscht.

Sie sind eingeladen, bis zum 4. Mai einen Beitrag bei Martin Schönfelder (martin.schoenfelder@leiza.de) anzumelden. Bitte vermerken Sie die gewünschte Dauer.

Ein Programm werden wir rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail verschicken. Dieses und weitere Informationen befinden sich auch auf dem VARM-Blog (https://varm.hypotheses.org/).

Mit dem Eisenzeit-Forum wollen wir möglichst viele Kolleginnen und Kollegen im Rhein-Main-Gebiet erreichen und verbinden – leiten Sie die Einladung daher auch an potentiell Interessierte weiter!

Mit besten Grüßen
Kerstin P. Hofmann, Axel G. Posluschny und Martin Schönfelder

Neuer Sprecher im Verbund Archäologie Rhein-Main

Der Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM) startet mit einer personellen Änderung in das neue Jahr:
Prof. Dr. Johannes Lipps (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) wurde vom Lenkungsausschuss zum neuen Sprecher des Verbunds gewählt.

Auch wenn es den VARM bereits seit einigen Jahren gibt, ist dies der erste reguläre Wechsel in der Sprecherrolle. Prof. Dr. Dirk Wicke (Goethe-Universität Frankfurt), der als erster offiziell gewählter Sprecher in den vergangenen zwei Jahren maßgeblich zur Profilierung und Weiterentwicklung des VARM beigetragen hat, übernimmt künftig die Rolle des Vize-Sprechers.

Die Sprecherrolle im VARM rotiert turnusmäßig im Zweijahresrhythmus zwischen den tragenden Institutionen des Verbunds. Mit dem Wechsel an die JGU wird diese Struktur nun erstmals umgesetzt. Entsprechend wird auch die nächste VARM-Jahrestagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden.

Der Verbund bedankt sich herzlich bei Dirk Wicke für sein großes Engagement und freut sich sehr, dass er dem Sprecherteam weiterhin erhalten bleibt und den VARM auch künftig aktiv begleiten wird.

Johannes Lipps ist neuer VARM-Sprecher.
(Copyright: Fotografie Iris Schmitz)

VARM 2025: Call for Posters & Runde Tische!

Sie arbeiten an einem spannenden Projekt aus dem Bereich der Archäologischen Wissenschaften?
Dann bringen Sie es auf die Tagung – als Poster!
-> Hier geht es zum Postercall!

Sie haben eine Projektidee oder suchen generell Gleichgesinnte für gegenseitigen Austausch und weitere Planungen und Vernetzung?
Im Rahmen des VARM-Tags 2025 ist ein Panel für offene Austauschformate im World-Café-Stil reserviert mit dem Ziel einer Vernetzung von Interessierten an bestimmten Themen über die Standortgrenzen von VARM hinweg. Tischgruppen könnten sich mit Themen wie „Vermittlungsformate“, „Sammlungen im VARM-Raum“, „Terra sigillata“ oder anderem befassen.
-> Hier gibt es weitere Infos!

Eduard-Anthes-Preis wird auf VARM-Jahrestagung verliehen

Der Eduard-Anthes-Preis ist der höchstdotierte und älteste deutsche Archäologiepreis und wird alle zwei Jahre verliehen. In diesem Jahr findet die Verleihung im Rahmen der VARM-Jahrestagung am 5. Dezember in Frankfurt am Main statt. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die archäologische Themen aus dem Mittelgebirgsraum behandeln. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird zu gleichen Teilen vom Verein von Altertumsfreunden im Regierungsbezirk Darmstadt e.V., vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie von der hessenArchäologie bereitgestellt. Eine Selbstbewerbung ist möglich. Eine Jury bestimmt die Preisträger, die der Verein von Altertumsfreunden beruft.
Details zur Ausschreibung finden sich hier.